Die SIF - das Segelschiff
Geschichte / Historie
Auf Grund von Recherchen, den Austausch mit Tobias Naskrent und Annette Sivers, der Lebens- und Geschäftspartnerin von Hans Werner Gardthausen (Werner genannt) ergibt sich folgendes Bild:
Die Sif wurde 1991 in Neumünster, zusammen oder kurze Zeit danach, mit zwei weiteren Booten gebaut. Erbaut wurden Sie von Werner, dem Inhaber der Metallbaufirma Jega in Neumünster. Eine Van de Stadt 30, die «Max», heutige «Nubya» von Tobias Naskrent. Er hatte das Boot von Mike Peuker erworben. Zwei Van de Stadt 34, die «Moritz» und die «Felix». Werner und Annette zogen ca. 1999 nach Dänemark auf die Insel Aerö und gründeten dort die Werft und den Charterbetrieb AEBC. Die Max und die Moritz blieben in Deutschland. Die Felix ging, zusammen mit inzwischen weiteren gebauten Schiffen, nach DK. Einem befreundeten Dänen (Name unbekannt) gefiel die Felix so gut, dass er fortan die Betreuung und den Unterhalt des Bootes übernahm und es auch oft nutzte. Da in seiner Familie bis dato alle Schiffe Sif hiessen, wurde die Felix in «Sif» umgetauft. Diesem Umstand ist es vermutlich auch zu verdanken, dass gewisse Details nicht mehr bekannt sind, wie zum Beispiel der Farbaufbau und die Farben-Marke.
Der Name Sif stammt aus der nordischen Mythologie. «Sif, altnordisch für „Verwandte, Gesippin“, ist in der nordischen Mythologie die Gattin des Donnergottes Thor. Mit ihm zeugt sie eine Tochter namens Thrud („Kraft“). Außerdem hat sie noch einen Sohn, den schnellen Bogenschützen Ullr, den sie mit in die Ehe brachte. Als Loki ihr hinterlistig das schöne, goldglänzende Haar abschor, zwang ihn Thor, ihr einen neuen Haarschmuck aus Gold von kunstreichen Zwergen, den Söhnen des Ivaldi, machen zu lassen, der wie Haar wachsen konnte. In der älteren Forschung wurden die goldenen Haare als Symbol des reifen Ährenfeldes gedeutet, dessen goldener Schmuck in der Glut des Spätsommers abgeschnitten, dann aber von unsichtbar wirkenden Erdkräften neu gewoben wird. Doch scheint Sif in der nordischen Mythologie keine andere Funktion gehabt zu haben, als die Gattin Thors zu sein, wie auch ihr Name nahelegt.
Quelle: Wikipedia.org
Ich kaufte das Schiff im Oktober 2015 und überführe es mit meinem Sohn Raffael von Söby auf der der Insel Aerö nach Augustenborg (Augustenborg Yachthavn von Anders Dahl) auf die Insel Als. Dort wurde das Boot zwischen 2016 und 2023 sukzessive überholt und modernisiert.
Daten allgemein
Typ: Van de Stadt 34
Konstruktion: Van de Stadt & Partners
Werft: Jega Metallbau Neumünster D
Bau: 1990 – April 1991
Material: Stahl 4-6 mm
Länge ü. a.: 10.25 m
Breite ü. a.: 3.30 m
Tiefgang: 1.65 m
Gewicht: 5.50 to
Wasserlinie: 8.00 m
Badeleiter: Integrierte Badeplattform mit Leiter
Motor: Nanni Diesel: N3.21, 21 PS, von 2008
Speed: Rumpfgeschwindigkeit = 2.43 * LWL= 2.43*√8 = 6.87 Knoten
Mast: Mast 12.90 + Antenne 1.25 + Freibord 1.35=15.50 m ü. W.
Wasser: 80 l + 10 l Reservekanister
Diesel: 90 l + 20 l Reservekanister
Rechts:
Yacht, Ausgabe 8, 1992, Test Van de Stadt 34 "Moritz" (Schwesterschiff)
Augustenborg - mein Heimathafen in Dänemark
Alle Schiffe unter Schweizer Flagge müssen Basel als Heimathafen führen.
Adresse:
Yachthavn Augustenborg
Anders Dahl
Langdel 6
6440 Augustenborg
+45 744 715 62
info@ayh.dk
Für mich ist der Hafen sehr gut gelegen. Er ist im Augustenborg-Fjord sehr geschützt. Mit dem Auto in ca. 60 Min. ab Flensburg oder 40 Min. ab der Deutsch/Dänischen Grenze erreichbar.
Auch mit dem Zug komme ich gut hin. Zürich - Hamburg mit dem ICE , weiter mit dem RE nach Flensburg und dann mit dem Bus nach Sonderborg und Augustenborg..
Die Werft ist für alle Arbeiten sehr zu empfehlen und unterstützt auch Bootsbastler wie mich mit Material, Rat und Tat. Und wenn man mal nicht anwesend ist schaut jemand zuverlässig zum Boot.